Der Garten ist der Mittelpunkt der Mini-Farm. Hier produzieren wir unser Gemüse und Früchte. Das ganze Grundstück rund um unser Haus gehört zum Nutzgarten.
Ich arbeite beim Gemüsegarten mit der Fruchtfolge, Gründung und natürlich mit eigenem Kompost. Alles wird biologisch angebaut. Ich bewirtschafte den Garten zu einem grossen Teil nach den Prinzipien der Permakultur. Ein ganz grosser Punkt ist das Mulchen. Meine Beete sind eigentlich immer gemulcht. Ich habe das Glück, dass ich von unserem Hof Heuballen beziehen kann und diese eignen sich sehr als Mulchmaterial. Somit ist der Boden immer bedeckt.
Aus meiner Sicht gehört zum Gemüsegarten auch, dass man die Setzlinge selber zieht. Erstens würde man bei einer solchen Menge Setzlinge wie es für die Mini-Farm braucht, relativ viel Geld ausgeben. Und zweitens findet somit auch hier der ganze Kreislauf der Pflanze bei mir im Garten statt. Bei gewissen Pflanzen vermehre ich das Saatgut selber. Manchmal mit guten, manchmal aber auch mit weniger gutem Erfolg!
Ein grosser Bestandteil der Mini-Farm ist dann natürlich die Ernte. Nun heisst es das Geerntete zu verwerten und Vorräte damit anzulegen. Der Winter ist lang und es braucht eine gute Vorratshaltung. Ich arbeite hier gerne mit dem Einkochtopf. Es ist eine ganze Menge Arbeit. Das Gemüse muss gewaschen, gerüstet und eingekocht werden. Aber ich freue mich dann immer darüber, die gefüllten Gläser in den Keller zu stellen. Im Winter habe ich dann dafür weniger Arbeit beim Kochen, wenn ich ein Glas aus dem Keller holen kann und nur noch aufwärmen muss.
Ich friere auch Gemüse ein oder trockne Gemüse und Früchte.
Der Gemüsegarten hat nun bereits eine Grösse erreicht, dass ich auch Gemüse abgeben kann. Darum verkaufe ich auch je nach Saison Gemüsekisten.
